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13.07.23

Drei Vögel an einem Futterspender

Ganzjahresfütterung unserer Wildvögel

Wenn Du einen Blick aus dem Fenster in Deinen Garten oder auf Deinen Balkon wirfst, dauert es bestimmt nicht lang, bis Du den einen oder anderen Vogel vorbeifliegen siehst. Die Vegetation bietet den gefiederten Freunden Schutz. Gleichzeitig begeben sich die meisten Vogelarten dort auf Futtersuche. Mit einem passenden Mischfutter kannst Du sie dabei das ganze Jahr über unterstützen.

Ganzjahresfütterung: ein Wandel unserer Gewohnheiten

Vögel ernähren sich ‒ je nach bevorzugter Nahrung ‒ von Körnern, Feldfrüchten, feinen Sämereien oder tierischer Kost wie Spinnen und Insekten. Im Herbst und vor allem im Winter geht das natürliche Nahrungsangebot aber immer weiter zurück und den kleinen Sängern fällt es zunehmend schwerer, genug Futter zu finden.

Daher haben Vogelfreunde schon lange beschlossen, sie in den kalten Jahreszeiten zu unterstützen, indem sie den Wildvögeln artgerechtes Futter in einem Spender oder als Knödel gepresst bereitstellen. Dadurch merken die Vögel, dass sie eine sichere Nahrungsquelle haben, auf die sie bei Bedarf zurückgreifen.

Mittlerweile haben sich bereits einige dafür entschieden, die Wildvogelfütterung auf das ganze Jahr auszuweiten. In ihren Gärten und auf ihren Balkonen hängen daher von Frühjahr bis Winter Spender ‒ das Büffet ist also immer geöffnet. Das sorgt für einen regen Andrang an den Futterplätzen. Immer mehr Vögel bekommen dadurch die Chance, sich zusätzlich zu versorgen.

Warum sollte ich Wildvögel das ganze Jahr über füttern?

Den gefiederten Freunden fällt es zunehmend schwerer, ausreichend Nahrung in der freien Wildbahn zu finden. Durch unsere veränderten Lebensbedingungen, die sich insbesondere in der Landwirtschaft zeigen, wird die Natur zunehmend beeinflusst.

Für den Anbau von Feldfrüchten werden immer mehr Flächen in Anspruch genommen. Viele der ursprünglichen Grünflächen, die wichtig für die Flora und Fauna sind, unter anderem für Insekten aller Art, sind heutzutage Ackerland. Dazu kommen verstärkt Monokulturen aufgrund einer hohen Nachfrage der Erzeugnisse.

Die Wandelprozesse wirken sich unter anderem auf das Insektenvorkommen aus. Ihr Lebensraum geht stark zurück ‒ und damit auch ihr Bestand. Das gleiche passiert mit immer mehr Sämereien, die ebenfalls auf dem Speiseplan vieler Vogelarten stehen.

Überblick: Wildvögel in jeder Jahreszeit unterstützen

Vögel haben nicht nur einen festen Tagesrhythmus, sie haben zudem feste Gewohnheiten, die sich über das ganze Jahr erstrecken. In jeder Jahreszeit stehen ihnen neue Aufgaben und Herausforderungen bevor. Mit einer Futterstelle in Deinem Garten oder auf Deinem Balkon bietest Du ihnen eine sichere Anlaufstelle.

Frühling

Sobald sich die Sonne im Frühjahr wieder etwas mehr zeigt und die Temperaturen ansteigen, wacht auch die Natur auf. Die ersten Pflanzen erblühen und die Wildtiere zeigen sich wieder.

Für unsere heimischen Vogelarten beginnt schon bald die Brutzeit. Neben der täglichen Nahrungssuche kommt also zuerst die Suche nach einem geeigneten Brutpartner und anschließend die Wahl einer passenden Brutstätte inklusive Nestbau hinzu. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Energie.

Gleichzeitig kehren die Zugvögel aus ihren Winterquartieren zurück. Es herrscht daher ein großer Nahrungsbedarf, doch die Verfügbarkeit steigt erst langsam an. Verwandle Deinen Garten oder Deinen Balkon dank Futterspendern in eine verlässliche Anlaufstelle für unterschiedliche Vogelarten. Gerade die brütenden Eltern versorgen sich dort gern mit Nahrung, um anschließend auf die Suche für ihren Nachwuchs zu gehen.

Sommer

Im Sommer sind die meisten Jungvögel bereits geschlüpft und nun ebenfalls auf Nahrungssuche. Das bedeutet, noch mehr hungrige Schnäbel. Sie sind häufig noch auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen, die also nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Küken auf Futtersuche gehen ‒ eine Doppelbelastung.

In den wärmeren Monaten empfiehlt es sich, eine Futtermischung anzubieten, die reich an Proteinen und möglichst fettarm ist. Sämereien und feine Flocken können von Jungvögeln gut aufgenommen und verdaut werden.

Herbst

Im Herbst bereiten sich alle Vogelarten auf den bevorstehenden Winter vor. Die Zugvögel wappnen sich für ihre Reise in den Süden, während sich die Standvögel auf den Winter in unseren Regionen einstellen. Beide Gruppen benötigen in dieser Zeit zusätzliche Ressourcen ‒ und haben damit einen erhöhten Nahrungsbedarf.

Gleichzeitig nimmt das Futtervorkommen durch die sinkenden Temperaturen immer weiter ab. Mit Futtermischungen, die viel Fett beinhalten, kannst Du dazu beitragen, dass die Vögel ihren Bedarf decken können.

Winter

Winterzeit ist Vogelfütterungszeit, zumindest bei vielen Vogelfans. In dieser Jahreszeit sind Insekten, Sämereien und Körner äußerst knapp. Um sich warm zu halten, benötigen die gefiederten Freunde allerdings weiterhin konstant Nahrung. Daher zeigen sie sich auch verstärkt auf unseren Balkonen und in unseren Gärten.

Genau wie im Herbst solltest Du im Winter möglichst auf fettreiches Futter setzen, das den Vögeln viel Energie spendet. Dafür gibt es spezielle Fettfuttermischungen, die Nussbruch und Fetthaferflocken beinhalten. Für Weichfutterfresser solltest Du zudem feine Sämereien bereithalten. Ein besonderer Leckerbissen sind getrocknete Insekten.

Ganzjahresfütterung der Wildvögel: auch auf die Wasserversorgung achten

Neben ausreichend Nährstoffen und Energie, die die Vögel über die Nahrung aufnehmen, benötigen sie zusätzlich genügend Wasser. Hier kannst Du die Vögel ebenfalls unterstützen. Stelle einfach ein Schälchen mit frischem Wasser bereit, an dem sie sich bedienen können.

Achte darauf, das Wasser regelmäßig zu wechseln und die Schale zu reinigen, um zu verhindern, dass sich Krankheiten verbreiten. Lege zusätzlich ein kleines Stück Holz hinein, damit sich Insekten darauf niederlassen können.



Bildquelle(n):
Adobe Stock - 568884373

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